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Seniorenriege 1884 Cham / Glacecup 2023

Es ist soweit. Ruth und Barbara haben den Parcours fertig gestellt.  Alles ist bereit und die Regeln bekannt. Ruth hat die Oberaufsicht und sorgt dafür, dass jeder Teilnehmer zur richtigen Zeit am richtigen Ort startet. Barbara ist für korrekte Abläufe und Timing zuständig.

Vier Vierergruppen haben sich warmgeturnt, sind eingeteilt und haben den Kompass auf Cupgewinn eingestellt. Alle Teamplayer sind gespannt und warten darauf, dass die Startlinie öffnet und das Spielfeld freigegeben wird. Nun denn, die Ampel zeigt grün. Nichts wie los!!

Mit vollem Einsatz wird hochmotiviert an insgesamt 6 Disziplinen gearbeitet.

  1. Treppe mit Chriesisteisäckli                        
  2. Kegeln mit Medizinball                                
  3. Stühle mit Handball
  4. Zielwurf auf Netz                                            
  5. Bändelilauf
  6. Stepp auf Langbank

Volle Konzentration und richtiges Einschätzen von Distanz und Flugverhalten der Chriesisteisäckli verlangt den zielgenauen Wurf von oben der Treppe in die zwei unten an der Treppe stehenden Kästen, beschriftet mit «1 Punkt» und «3 Punkte». Na ja, da kann man doch sofort zeigen, was man so drauf hat. Starten tun alle ausnahmslos voller Optimismus und beenden die Disziplin meist ganz realistisch und ein bisschen glücklich, doch wenigsten ein paar der möglichen 30 Punkte platziert zu haben.

Das Kegeln mit Medizinball erweist sich als ziemlich trügerische Disziplin. Die schweren Bälle finden trotz genauer Schussabgabe auch immer wieder den Weg genau zwischen zwei Kegeln hindurch, oder landen im Nirgendwo, was einen tiefen Seufzer erzeugt, gefolgt von „NEIN ! das darf doch nicht wahr sein“. Ja, wirklich schade, sehr, sehr schade. Nach 4 Minuten ist der Spuk auf jeden Fall vorbei.  Kegel zählen, aufschreiben. Wir geben aber nicht auf. Weiter geht’s!

Stühle mit Handball, verspricht ein bisschen gekonntes Relaxen. Es könnte Erholung pur sein. Rein theoretisch!

Für 90 von Barbara akribisch gestoppten Sekunden üben wir uns wie Athleten im Aufstehen, Ball hinter dem Rücken durchreichen, dem Partner vis-a-vis zuwerfen, wieder hinsetzen. Der Partner schnappt sich den Ball und das Ganze wiederholt sich. Und das, bitte so häufig wie‘s nur geht. Die Zeit läuft !

Zielwurf aufs Netz. Gefordert ist Treffsicherheit. Der Gruppenchef zählt. Von einer Markierung aus wird ein handlicher Ball 20 mal möglichst so auf das Netz im Rahmen geworfen, dass der Ball, so die Vorstellung, auf der gleichen Bahn wieder zum Werfer zurückfliegt. Für jeden zurückgekehrten und gehaltenen Ball darf ein Punkt gutgeschrieben werden.

Bändelilauf. Als Equipment dienen, je ein am Boden liegender Reifen, 10 Spielbändel (im Reifen deponiert), 2 Malstäbe und die Sprossenwand. Das aufgezählte Zubehör ist in 3 gleichen Abständen über die ganze Hallenbreite verteilt, aufgestellt. (Die Sprossenwand lassen wir der Einfachheit halber dort, wo sie schon angeschraubt ist).

Das Spiel geht so:

Der erste Spieler pickt sich einen der 10 Bändel und rennt zum ersten Malstab und wirft den Bändel drüber. Der zweite Spieler packt diesen Bändel und transportiert ihn zum zweiten Malstab und wirft ihn auch darüber. Der dritte Spieler transportiert den Bändel vom Malstab zum Spieler an der Sprossenwand, welcher den Bändel stilsicher an der obersten Sprosse anknüpft. Fertig ist die Tour, wenn alle 10 Bändel an der Sprosse festgezurrt sind.

Gewonnen hat, wer in der festgelegten Zeit die meisten Bändel transportiert hat.

War schon etwas schwierig, ich weiss. Aber ihr alle wart grosse Klasse !

Zusatzspiel,  90 Sekunden:

Die nächste Disziplin hat grosse Ähnlichkeit mit „Stühle mit Handball“.

Spieler 1 mit Ball steigt auf die Langbank und spielt den Ball dem Spieler 2 am Boden zu. Dieser fängt den Ball und spielt ihn dem Spieler 1 auf der Langbank zurück. Dann Rollentausch. Wer innerhalb 90 Sekunden die meisten Zähler sammelt, hat gewonnen.

Die Intensität auf dem gesamten Parcours ist mittlerweile sehr hoch und lässt uns die Zeit vergessen. Doch irgendwann, egal womit man gerade beschäftigt ist oder was man gerade noch tun wollte. Einmal ist Schluss, die Zeit um und Ruth’s: Rien ne va plus ! Nichts geht mehr ! bringt die Pulsfrequenz langsam aber sicher wieder auf Normalwert zurück.

Aufräumen ist angesagt. Nach so viel bedingungsloser Action gibt’s jetzt gerade nur noch ein Ziel ….. Preisverteilung im Lorzenhof.  Wow!

Das Supervisor-Team, Ruth und Barbara, nehmen jetzt mit grosser Konzentration die Auswertung der Gruppenarbeiten an die Hand. Die Cupsieger werden ermittelt.

Und das sind sie, die GlaceCup Sieger 2023 ! Kurt, Georges, Toni, Franz

Herzliche Gratulation !

Aber auch die restlichen Kämpfer gehen nicht leer aus. Jeder Teilnehmer bekommt eine Glacekugel mit Aroma eigener Wahl serviert. Gesponsert von Leopold.  Auch Dir ein Danke schön ! Auf zum nächsten Event, wir sehen uns 🙂

Berichterstatter: Ernesto

Rev. 08.11.23